Stoffreste vernähen - Eine Ideensammlung

Wer (viel) näht, sammelt unweigerlich Stoffreste an.

Am besten ist es natürlich, durch gut geplanten und auf bestimmte Projekte abgestimmten Stoffkauf von Anfang an zu vermeiden, dass diese Reste übrig bleiben. Ganz wird das aber trotzdem nicht gelingen - jedenfalls schaffe ich es nicht.

Die Frage, wie klein oder groß ein Rest sein muss, um noch aufgehoben zu werden, muss auch jede/r selbst entscheiden. Tatsächlich lässt sich aus fast allem noch irgendwas machen - aber irgendwas nähen, nur weil es theoretisch möglich ist, ist nun auch nicht mein Ziel.

  

Dennoch kann vieles aus Stoffresten entstehen, das schön und wirklich brauchbar ist!

Daher möchte ich dieses Jahr - als Inspirations- und Ideenquelle - alle Projekte, die ich aus Stoffresten oder aus alten Textilien ("Upcycling") genäht habe, hier sammeln (ich werde den Blogpost immer wieder aktualisieren) .

 

Ein Nadelmäppchen aus Baumwollstoff-Resten. Das Vögelchen hat übrigens meine Tochter gestickt.

 


Ein großes Dreieckstuch aus verschiedenen Double-Gauze-Resten, die vom Blusen-Nähen übrig waren. Die Reststücke habe ich zuerst zusammengenäht und dann zwei Dreiecke zugeschnitten und verstürzt.

 


Eine Notizbuchhülle/Hefthülle aus einem Leinenreststück (Innenfutter aus Baumwollstoff).

Den Baum hab ich mit der Hand gestickt.

 

Eine Anleitung dazu, wie man so eine Hefthülle näht, habe ich im MAKING Magazine Nr.2 FAUNA gefunden.

 


Ein Kissenbezug aus Baumwoll-Stoffresten und einem alten Rock. Die Sechsecke sind nach der English-Paper-Piecing-Methode per Hand zusammengenäht, der Rest ist mit der Maschine genäht.


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